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Supplier Relationship Management (SRM)

SRM steht für Supplier Relationship Management, auf Deutsch: Lieferantenbeziehungsmanagement. Es handelt sich dabei um eine strategische und operative Methode, mit der Unternehmen ihre Beziehungen zu Lieferanten gezielt steuern und verbessern. In der Praxis kommt dafür ein SRM-System zum Einsatz, das sämtliche einkaufsrelevanten Informationen, Prozesse und Kommunikationsstrukturen mit Lieferanten zentral verwaltet.

SRM Definition: Funktionen und Ziele

Ein SRM-System unterstützt Unternehmen dabei, den gesamten Beschaffungsprozess effizient und transparent zu gestalten, von der Lieferantenauswahl über die Angebotsphase bis hin zur Vertragsverwaltung und Leistungskontrolle.

Zu den typischen Funktionen gehören:

  • Zentrale Lieferantenstammdatenverwaltung
  • Anfrage- und Angebotsvergleich
  • Vertragsmanagement (z. B. Rahmenverträge)
  • Bewertung und Klassifizierung von Lieferanten
  • Analyse von Konditionen, Preisen und Lieferperformance
  • Automatisierte Bedarfsermittlung und Bestellvorschläge

Das Ziel: bessere Einkaufskonditionen, verlässliche Lieferbeziehungen und ein höheres Maß an Kontrolle über die Lieferkette.

SOG SRM: Lieferantenmanagement im SOG ERP-System

Das SRM-Modul im SOG ERP ist vollständig in den Einkauf integriert und speziell auf die Anforderungen von Handelsunternehmen ausgerichtet. Als Teil des Gesamtsystems vernetzt es Lieferantendaten und Einkaufsprozesse ohne Medienbrüche.

Besondere Vorteile des SOG SRM:

  • Zentrale Übersicht aller Lieferantenbeziehungen, inklusive Historie, Ansprechpartnern und Dokumenten
  • Anfrage- und Angebotsprozesse direkt im System, inklusive Preisvergleichen und Kalkulationsgrundlagen
  • Rahmenvertragsverwaltung, zur Nutzung vereinbarter Kontingente und besserer Konditionen
  • Automatisierte Bestellvorschläge, basierend auf Bedarfsanalysen, Planzahlen und Mindestbeständen
  • Lieferantenklassifizierung, zur strategischen Steuerung der Zusammenarbeit

ERP SRM Integration: Ihr Vorteil im Einkauf

Durch die direkte Anbindung an Einkauf, Lager und Disposition profitieren Unternehmen von einer durchgängigen Prozesskette. Alle Daten fließen automatisch in die Bedarfsermittlung, Bestellabwicklung und Lagersteuerung ein. So lassen sich Prozesse automatisieren, Lieferanten transparenter vergleichen und Beschaffungsentscheidungen fundierter treffen.

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